FRIDAY ON MY MIND

ZWEITER JUNI SIEBENUNDSECHZIG
FWT-Ensembleproduktion
Idee Gerhard Seidel
Inszenierung Reinar Ortmann

Premiere am 2. Juni 1997

Das Layout des FWT-Leporellos aus dem Jahr 1997

2. Juni 1967, ein Freitag. Auf einer Demonstration in Berlin stirbt der Student Benno Ohnesorg, erschossen von einem Polizisten. Ein Schock für eine ganze Generation: nach diesem Tag gibt es kein Halten mehr für die Wut im Bauch und die Träume im Kopf.
"Friday on my mind" - das ist der Tag, an dem die Revolte begann.

Mit Michael Che Koch, Dagmar Metzger, Maren Pfeiffer, Sven Schocker, Max Strauss | Inszenierung Reinar Ortmann | Dramaturgie Gerhard Seidel | Kostüme Ute Hafke | Licht Martin Leetz

Im Rahmenprogramm dieser Inszenierung fanden statt:

Lesung mit Uwe Timm aus "Heißer Sommer" am 19. Juni 1997 im FWT
Eigentlich wollte Ullrich Krause über Hölderlin schreiben. Aber dann lernt er Denkmäler stürzen und Barrikaden bauen. Uwe Timms Roman erzählt über den Sommer 1967, den Tod Benno Ohnesorgs und das, was danach kam.

Lesungen und Gespräche mit:
Michael "Bommi" Baumann: "Wie alles anfing" am 9.10.1997
Inge Viett: "Nie war ich furchtloser" am 13.10.1997
Till Meyer: "Staatsfeind" am 16.10.1997
Diese Autoren gehören zum Kern der "Bewegung 2. Juni". Ihre Lebenswege sind aufs Engste mit dem Jahrzehnt der Utopien, der Enttäuschungen und der Gewalt verbunden, das mit den Schüssen auf Benno Ohnesorg und dem "Heißen Sommer" 1997 begann und mit dem "Deutschen Herbst" 1977 endete. Einem jahrzehnt, das die Republik verändert hat.

Presse

Über die Inszenierung berichtete auch Funk und Fernsehen:
WDR Lokalzeit am 1.6.1997
WDR3/Mosaik: Studiogespräch mit E. Schöfer am 2.6.1997
Deutschlandfunk/Boulevard: Studiogespräch mit Reinar Ortmann und Gerhard Seidel am 2.6.1997