HIERONYMUS

Nach dem Bilderbuch von Thé Tjong-Khing | Ab 6 Jahren | Uraufführung
Koproduktion pulk fiktion, Theater an der Ruhr, FFT Düsseldorf & FWT

Hieronymus

Fotos: ©Therese Schuleit

Wo endet unser Wissen von der Welt und welche Freiräume verstecken sich dahinter? Wo schlägt uns unsere Fantasie ein Schnippchen und welche Ängste und Sehnsüchte offenbaren sich darin? Hieronymus nimmt sein Publikum mit auf ein Abenteuer in die unbekannte Welt des Traums. Es ist eine Reise zu verborgenen Wünschen und erhofften Stärken, zu unsagbaren Ängsten und gefährlichen Gefühlen, eine Reise ins Jenseits der Grenzen von Gut und Böse. Lustvoll, sinnlich und bizarr blicken wir gemeinsam mutig ins Ungewisse.
Ausgehend von dem Kinderbuch Hieronymus von Thé Tjong-Khing nach Motiven von Hieronymus Bosch, in dem der Autor einen kleinen Jungen in fantastische Landschaften mit merkwürdigen Kreaturen schickt, wird mit Tanz, Projektion und elektronisch animierten Objekten eine Phantasiewelt erschaffen, die verzaubert und gleichzeitig nach Wesentlichem fragt.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und de Kunststiftung NRW.

Performance Amelie Barth, Elisabeth Hofmann, Kelvin Kilonzo | Konzept pulk fiktion | Inszenierung Hannah Biedermann | Choreografie Elisabeth Hofmann | Musik Conni Trieder | Physical Computing/Maschinen Sebastian Schlemminger | Grafik/Video Norman Grotegut | Ausstattung Ria Papadopoulou | Technische Leitung/Licht Peter Behle | Assistenz Finn Cam | Produktionsleitung Esther Schneider | Rechte Thé Tjong-Khing, Verlag Leopold, Amsterdam

Köln-Premiere 26. Januar 2020
Weitere Spieltermine: in Kürze hier zu finden

Kartenbuchung

Presse

"Im Freien Werkstatt Theater gibt es einen Raum, in dem man träumen darf: 'Hieronymus' heißt das packende Stück für Zuschauer, das kleine und große Entdecker ab 6 Jahren mit auf eine spannende, abenteuerliche Reise ins Ungewisse nimmt. (...) Eine fulminante Mischung aus tänzerischer Performance, futuristischer Musik, die unter die Haut geht, und expressivem Schauspiel von Amelie Barth, Elisabeth Hofmann und Kelvin Kilonzo. (...) Was 'Hieronymus' sehenswert macht, ist, dass die Grenzüberschreitung in die parallele Welt der Fantasie auch auf theaterpädagogischer Ebene stattfindet: Kinder werden nicht in Samthandschuhe gepackt und ausgeklammert, sondern als ebenbürtige Bürger dieser Gesellschaft integriert. Auch sie dürfen Grenzen austesten. Auf fantastische und gleichzeitig kindgerechte Weise gelingt es hier, ein packendes und großes Thema auf die Bühne zu hieven und Emotionen greifbar zu machen." Känguru